Einfrieren hilft am meisten, wenn es rechtzeitig passiert. Friere einwandfreie Lebensmittel ein, die du später gezielt verwenden wirst – nicht erst unklare Reste am Ende ihrer Lagerzeit.
Vor dem Einfrieren
Prüfe die Eignung und Hinweise der Packung. Kühlpflichtige Ware darf nicht zuvor unkontrolliert warm geworden sein. Gegarte Speisen zügig in kleinen Portionen abkühlen. Fülle lebensmittelgeeignete Gefrierbehälter; Flüssigkeiten brauchen Raum zum Ausdehnen.
Der Gefrierschrank sollte die vorgesehene Lagertemperatur einhalten, üblicherweise −18 °C. Einfrieren beseitigt nicht sämtliche Keime oder bereits gebildete Giftstoffe.
BfR: Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt (PDF, 2020)
In passenden Portionen
| Lebensmittel | Praktische Portion | Spätere Verwendung |
|---|---|---|
| Brot | Einzelne Scheiben | Bedarfsgerecht auftauen oder toasten |
| Suppe | Eine Mahlzeit pro Behälter | Kontrolliert auftauen und vollständig erhitzen |
| Kräuter | Kleine Kochportionen | Direkt im heißen Gericht verwenden |
| Einwandfreies Obst | Die Menge für ein geplantes Rezept | Zum Beispiel Kompott; Konsistenzverlust einplanen |
Das Etikett muss die nächste Frage beantworten
Notiere Inhalt, Menge und Einfrierdatum. „Tomatensuppe, 1 Portion, 12.09.“ ist hilfreicher als „Reste“. Führe eine kurze Liste der fertigen Mahlzeiten an der Gefrierschranktür. Plane ältere Portionen zuerst ein.
Auftauen gehört zur Planung
Gehe nach der Packungs- oder Rezeptanleitung vor. Empfindliche Lebensmittel kontrolliert im Kühlschrank auftauen; Auftauflüssigkeit von anderen Lebensmitteln fernhalten. Manche Produkte werden direkt gefroren zubereitet. Nur so viel entnehmen, wie du brauchst.
Wenn du nicht weißt, wie lange ein Produkt vorher ungekühlt war, liefert erneutes Einfrieren keine Entwarnung. Eine Übersicht für gegarte Portionen findest du unter Reste kühlen und aufwärmen.