Foodsharing oder Überraschungstüte: Was passt zu dir?

Beim Lebensmittelretten gibt es unterschiedliche Modelle. Entscheidend ist, ob du Essen weitergeben, kostenlose Angebote nutzen oder einen vergünstigten Überschuss kaufen möchtest.

Die Modelle unterscheiden

Angebot Worum es geht Vorher prüfen
foodsharing Überschüssige Lebensmittel teilen; lokale Fairteiler und organisierte Rettung Standortregeln, geeignete Lebensmittel, verlässliche Übergabe
Too Good To Go Vergünstigte Überschussangebote teilnehmender Betriebe Aktuelles Angebot, Abholzeit, Menge und Produktbeschreibung
Direkte Absprache Einwandfreies Essen an Bekannte oder Nachbarn weitergeben Zustand, Lagerung, Allergene und Abholtermin

Verfügbare Betriebe, Inhalte und Preise ändern sich. Schau deshalb in das konkrete aktuelle Angebot. Es gibt hier keine pauschale Ersparnis oder Zusage, was in einer Überraschungstüte enthalten ist.

Vier Fragen vor einer Abholung

  1. Kann ich zur angegebenen Zeit zuverlässig dort sein?
  2. Kann ich die Ware passend transportieren und gegebenenfalls kühlen?
  3. Passt sie zu Allergien, Unverträglichkeiten und dem Haushalt?
  4. Kann ich die Menge tatsächlich aufbrauchen oder teilen?

Rettung endet nicht beim Abholen

Prüfe den Inhalt und plane ihn nach Empfindlichkeit ein. Geeignetes Brot lässt sich portionsweise einfrieren. Kühlpflichtige Speisen gehören zügig in passende Kühlung. Eine große Menge, die zu Hause verdirbt, hat das Problem nur verlagert.

Direkt zu den Angeboten

foodsharing · Too Good To Go

Wenn du selbst Lebensmittel weitergeben möchtest, beschreibt der Foodsharing-Ratgeber, welche Angaben eine gute Übergabe erleichtern.

Die nächste Verwendung im Küchenzettel planen

Eine Frage oder Ergänzung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst einen Anzeigenamen verwenden. Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft. Datenschutz bei Kommentaren