
Ein voller Auflauf ist keine Hilfe, wenn danach wieder drei Portionen übrig bleiben. Für eine Person lohnt es sich, mit einer Mahlzeit zu beginnen und den vorhandenen Rest gezielt darin unterzubringen.
Erst den Rest wählen, dann das Gericht
Suche einen einwandfreien Rest aus, der nach seinen Lager- und Verbrauchshinweisen bald eingeplant werden muss. Lege Menge und Verwendung fest: „eine halbe Paprika – heute in die Pfanne“ ist hilfreicher als „Gemüse verwerten“.
Danach ergänze nur, was für eine vollständige Mahlzeit fehlt. Für eine kleine Gemüsepfanne können das gegarte Bohnen und etwas Brot sein. Für einen Joghurtrest Haferflocken und eine vorhandene Banane.
Drei kleine Kombinationen
| Dein Rest | Daraus kann werden | Was du ergänzen kannst |
|---|---|---|
| 2 Scheiben einwandfreies Brot | Überbackene Brote | Tomate und etwa 40 g geeigneter Käse |
| 150 g Naturjoghurt | Frühstücksschale | Haferflocken und einwandfreies Obst |
| Etwa 250 g Gemüse | Kleine Gemüsepfanne | Gegarte Hülsenfrüchte und eine Beilage |
Das sind Küchenbeispiele, keine Vorgaben für deinen individuellen Energiebedarf. Passe die Beilagen an deinen Hunger an.
Ein Rezept halbieren, ohne die Pfanne zu überfüllen
Bei der Gemüsepfanne für zwei lassen sich die Zutaten halbieren. Die Garzeit halbiert sich dabei nicht automatisch: Eine Möhre braucht auch in einer kleineren Portion Zeit zum Weichwerden. Verwende eine zur Menge passende Pfanne und prüfe die Konsistenz.
Bei einem Ei im Rezept oder sehr kleinen Backmengen ist Halbieren weniger bequem. Dann kann es sinnvoller sein, eine zweite geeignete Portion direkt zum Einfrieren einzuplanen.
Einfrieren mit einer konkreten Verwendung
Beschrifte eine geeignete Portion mit Inhalt und Einfrierdatum und halte dich an die Regeln zum Einfrieren. Trage auch den geplanten Einsatz ein. Eine Portion im Gefrierfach ist erst dann hilfreich, wenn du sie wiederfindest.
Der Küchenzettel kann dafür eine kleine Liste führen. Beginne mit drei Einträgen statt dem Versuch, sofort den gesamten Vorrat zu erfassen.