
Saubere, essbare Gemüseabschnitte können eine Brühe ergeben. „Alles aus der Resteschüssel“ ist dagegen keine geeignete Zutatenliste.
Geeignete Zutaten auswählen
Verwende nur sauber gewaschene, einwandfreie und essbare Teile von Gemüse, zum Beispiel Möhren, Lauch und Sellerie. Erde, Fäulnis und Schimmel gehören nicht in den Topf. Kartoffelschalen, grüne Kartoffelstellen, unbekannte Wildpflanzenteile oder unklare Blätter weglassen. Sellerie ist ein Allergen.
Kohl kann kräftig und bitter werden. Beginne deshalb mit wenigen milden Zutaten. Abschnitte nur passend gekühlt und zeitnah sammeln oder sofort portionsweise einfrieren; nicht tagelang warm in einer Schüssel lagern.
Für etwa 750 ml Brühe
- 300 g vorbereitete geeignete Gemüseabschnitte
- 1 Liter Wasser
- Optional: ein kleines Lorbeerblatt oder vorhandene Petersilienstängel
- Salz erst nach Bedarf am Ende
- Die Zutaten klein schneiden und mit Wasser in einen Topf geben.
- Aufkochen, dann etwa 30–40 Minuten leise köcheln lassen.
- Durch ein feines Sieb gießen. Die Brühe abschmecken, ohne automatisch eine große Salzmenge hinzuzugeben.
- Direkt verwenden oder zügig in kleinen Portionen abkühlen und kühlen beziehungsweise einfrieren.
Die Brühe ist keine ungekühlte Konserve
Ein heiß befülltes Schraubglas macht diese Brühe nicht lagerstabil. Behandle sie wie eine gegarte Speise. Kleine gefrorene Portionen lassen sich später für Sauce, Reisgerichte oder Suppe nutzen.
Für eine vollständige Mahlzeit ist oft die Gemüsesuppe praktischer: Dort bleiben geeignete Gemüseanteile direkt im Gericht.