Trockenes Brot verwerten: vier Wege nach Konsistenz

Angeschnittener Brotlaib mit drei Scheiben auf einem Holzbrett
Symbolbild · KI-generiert

Nicht jeder Brotanschnitt braucht dasselbe Rezept. Entscheide danach, ob das Brot noch schneidbar, bereits gewürfelt oder sehr hart ist. Schimmel bleibt ein Ausschlussgrund.

1. Dünne Scheiben: Brotchips

Ein trockenes, noch sicher schneidbares Brot wird dünn geschnitten, sparsam geölt und gebacken. Das Brotchips-Rezept enthält Mengen, Backzeit und Hinweise zur Aufbewahrung.

2. Kleine Würfel: Croutons

Einwandfreies Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Für 100 g Brot ungefähr einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erwärmen. Würfel bei mittlerer Hitze unter Wenden goldbraun und knusprig rösten. Bei Bedarf wenig salzen. Direkt über Salat oder Suppe geben.

3. Brot für eine Suppe

Passendes unverschimmeltes Brot kann eine Suppe binden. Gib kleine Stücke in eine bereits gegarte Gemüsesuppe, lasse sie weich werden und püriere bei Bedarf. Beginne mit wenig Brot: Manche Sorten binden stark oder würzen durch Salz und Gewürze mit.

4. Noch frisches Brot: einfrieren

Das ist keine Verwertung alten Brots, verhindert aber den nächsten Rest. Schneide einwandfreies Brot in Portionen und friere es passend verpackt ein. So muss nicht jedes Mal der ganze Laib aufgetaut werden.

Steinhartes oder schimmeliges Brot

Bei steinhartem Brot nicht mit Kraft und abrutschendem Messer arbeiten. Wähle eine geeignete Verwendung, bei der es zuerst eingeweicht wird. Schimmel dagegen ist keine Texturfrage: Den ganzen betroffenen Laib beziehungsweise das geschnittene Brot in der betroffenen Packung entsorgen.

Wenn immer dieselbe Menge übrig bleibt, kaufe beim nächsten Mal kleiner oder friere einen festen Anteil direkt ein.

Die nächste Verwendung im Küchenzettel planen

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