
Ungeöffnete H-Milch, frische Milch und eine angebrochene Packung haben unterschiedliche Lagerbedingungen. Schau deshalb nicht nur auf das gedruckte Datum.
Ungeöffnet und geöffnet unterscheiden
Bei ungeöffneter Milch gelten die Lagerhinweise zusammen mit dem MHD. Ist die Packung offen, ist das MHD keine Frist für die weitere Aufbewahrung. Notiere den Öffnungstag und beachte die Angaben zum Verbrauch nach dem Öffnen.
Auch H-Milch gehört nach dem Öffnen in den Kühlschrank. Dass sie zuvor ungekühlt im Vorratsschrank stand, ändert daran nichts.
Verbraucherzentrale: MHD und Verbrauchsdatum
Diese Veränderungen sind Warnzeichen
Unerwartete Klumpen, eine ungewöhnlich saure oder sonst auffällige Veränderung, Schimmel sowie eine beschädigte oder aufgeblähte Packung sprechen gegen die Verwendung. Bei unsicherer Lagerung oder Verderbverdacht nicht kosten. Verdorbene Milch wird weder durch Kochen noch im Pancaketeig zuverlässig wieder geeignet.
Bei einem plausibel gelagerten, unauffälligen, verzehrfertigen MHD-Produkt kann eine Prüfung mit den Sinnen helfen. Sie bietet aber keine Garantie gegen jede mikrobielle Gefahr. Für besonders gefährdete Personen ist zusätzliche Vorsicht sinnvoll.
Eine kleine Restmenge aufbrauchen
Wenn die Milch einwandfrei ist, plane die Menge konkret ein: 200 ml passen in unsere Pancakes. Eine kleinere Menge kann in ein Porridge oder eine Sauce, sofern sie zum Rezept passt.
Ein Glas für die ganze Packung auszuleeren und den Rest zurückzugießen ist unnötig. Entnimm sauber, verschließe die Packung und stelle sie gleich wieder kalt. Bei seltenem Verbrauch kann eine kleinere Packung trotz höherem Literpreis die günstigere tatsächliche Wahl sein.